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2009
29.
September: Endlich gibt es mal
wieder was Neues, mehr oder weniger jedenfalls. Nun sind die
Urlaubsbilder aus Japan und Thailand online. Der Urlaub liegt nun
allerdings schon 8 Monate zurück und es wäre eigentlich an der Zeit
für den nächsten. Meine 3 Monate Arbeit in Japan waren sehr
schnell rum. Mal wieder Wahnsinn wie die Zeit vergangen ist. Danach
hatte ich jedenfalls noch 3 Wochen Urlaub, wovon ich 12 Tage genutzt
habe im Japan weiter zu erkunden. Es ging an den Toya See in Hokkaido und nach Kytoto und Tokyo. [Bilder]

8. Juni: Am langen 1.Mai Wochenende
haben wir uns noch ein letztes Mail für diese Wintersaison zu einem Skitrip aufgerafft. Es ging nach wieder einmal nach Trollheimen,
allerdings zu einer unbekannten Hütte, der Jøldalshytta. Highlights
waren diesmal eine schöne Bergtour bei bestem Wetter und ein
verlorener Ski. [Bilder]
2.
April: Achim war aus Deutschland zu Besuch. Zu einem
zünftigen Norwegenerlebnis gehört natürlich auch eine Skitour.
Diesmal ging's in die Nähe von Röros, ins Övensenget. Röros gilt
gemeinhin als kälteste Stadt Norwegens. Wir hatten allerdings glück
und die Temperaturen vielen nur leicht unter den Gefrierpunkt. [Bilder]
 21. März: Skitrip nach Taagabu,
eine gute Möglichkeit um Ivonnes neue Bergski einzuweihen. Mit im
Programm war eine kleine Bergtour bei
stürmischem, eiskalten Wetter. Überhaupt hat es das ganze
Wochenende geweht. Selbst in der Hütte hat es gezogen wie
Hechtsuppe. [Bilder]
2008
19. November: "Essen wie Gott in Japan" - Eine kulinarische
Japanreise.
Dies ist ein Update
für alle, die ein wenig mehr über die japanische
Küche für alle, die ein wenig mehr über die japanische
Küche erfahren
wollen. Es gibt deutlich mehr als nur Sushi zu
entdecken und man ist deutlich ungesünder als gedacht. Aber das
hängt natürlich ganz von der Person ab.. Es gibt deutlich mehr als nur Sushi zu
entdecken und man ist deutlich ungesünder als gedacht. Aber das
hängt natürlich ganz von der Person ab. [Bilder]
19. November: Ich war wieder auf Tour,
diesmal ins Höllental. Klingt toll oder? Das war es auch. Es gibt schöne Bilder aus einem vulkanisch noch sehr aktiven Tal und
Umgebung. Diesmal auch wieder dabei sind einige neue HDR-Aufnahmen,
durchaus gelungene wie ich finde. [Bilder]
6. November:
Hier mal wieder was Neues aus dem herbstlichen Sapporo. Unter anderem sind Bilder
vom Campus der Universität, einer Radtour mit meinem neuen Drahtesel
sowie von Besuchen im Botanischen Garten und im Historischen Dorf zu
bestaunen. [Bilder]
3. November: Shikotsu-Toya-Nationalpark.
Voreinigen Wochen bin ich mit 2 Kollegen im Shikotsu-Toya-Nationalpark unterwegs gewesen. Der ist ca. eine 1 1/2
Autostunden von Sapporo entfernt und man findet dort unter anderem
viele Vulkane, einige davon auch noch aktiv, sowie 2 Seen, den Shikotsu- und den Toya-See. Wie waren in der Nähe vom Shikotsu und
haben den Mt. Tarumae bestiegen, ein knapper über 1000m hoher und
noch aktiver Vulkan. Der ganze Nationalpark ist noch geologisch
aktiv, d.h. ist gibt viele Stellen an denen es qualmt und stinkt und
auch recht viele heiße Quellen, welche in Japan fast immer zum Baden
verwendet werden. Doch dazu mehr ein andermal. Der Tarumae ist das
letzte mal 1909 ausgebrochen und hat dabei einen Lavadom mitten in
seiner alten Caldera geschaffen. Ein wenig Herbst gibt es auch zu
sehen, auch wenn der fast schon vorbei war.[Bilder]
7. Oktober: Ich hab einige ruhige
Stunden hier genutzt um auch endlich mal meine Norwegenseite auf den
neuesten Stand zu bringen (oder zumindest damit anzufangen). Im
August habe den längsten Klettersteig Nordeuropas bezwungen.
Wir hatten es schon lange vor. Nun haben wir es endlich getan, vom
Fjord hinauf zum
519 m hohen Munken. Bei bestem Wetter sind wir mit der
Fähre zur anderen Seite des Fjords gefahren. Es war ein großer Spaß
und während des Kletterns konnte man die wunderbare Aussicht über
den Fjord zurück nach Trondheim genießen. [Bilder]
7. Oktober:
Wie es sich vielleicht schon herumgesprochen hat bin ich gut in
Japan gelandet. Anbei finden sich einige erste Eindrücke von meinen
ersten Tagen hier. Ich hab die Stadt erkundet und war ein wenig
wandern in der Umgebung. Momentan herbstet es hier und das Laub
zeigt sich in vielen Farben. Bilder von meiner riesigen Wohnung
dürfen natürlich auch nicht fehlen. [Bilder]
4. März:
Tibet - Teil 1.
Endlich sind sie da, die Tibetbilder, oder zumindest der
erste Teil davon. Ich hoffe das die anderen Teile bald folgen.
Leider kann ich nix versprechen da ich unter anderem hunderte von
Panoramas gemacht habe und es dauert halt einfach sie zusammen zu
setzten. Zu sehen gibt es bisher Eindrücke von der Ankunft in Shanghai
und der
Weiterreise nach Chengdu (Mittelchina). [Bilder]
6. Februar:
Langlauf rund um Trondheim Im Januar hatten wir hier einige wirklich
schöne Tage mit viel Schnee und auch die Sonne schaute ab und zu
vorbei, beste Bedingungen also für viele schöne Langlauftouren rund
um Trondheim. Unter der Woche ging dies aus arbeitstechnischen
Gründen oft leider nur nach Sonnenuntergang. Da es hier in der
Gegend jedoch einige beleuchtete Loipen gibt oder man sich
gegebenenfalls mit einer Stirnlampe ausrüsten kann, war dies kein
Hindernis. [Bilder]
23. Januar:
Hüttentour zur Sonvasskoia Endlich war es mal wieder an der Zeit die
Tourenski aus der Rumpelkammer zu holen und eine Hüttentour zu
machen. Da es die erste in dieser Saison war gingen wir die Sache
gemächlich an und wählten eine bekannte Hütte aus, die auch leicht
zu erreichen war. So hatten wir viel Spaß, viel Neuschnee und keine
Verletzten. [Bilder]
2007
15. Dezember:
Lagerfeuer und Würstchengrillen im Schnee. Kurz vor meiner Abreise
nach Deutschland war ich noch mal mit 2 Freunden im Schnee
unterwegs, um so kurz vor der Weihnachtspause noch mal outdooraktiv
gewesen zu sein. Wir sind ein wenig im Schnee durch den Wald
gewandert um ein bisschen Sportsgeist zu zeigen, sind dann aber doch
recht schnell zu Feuer, Würstchen und Bier übergegangen :o). [Bilder]
November / Dezember:
Erste Wintervorboten Anfang November war ich 2 Sonntage
hintereinander mit Freunden in der Bymarka (ein Naherholungsgebiet
einen Steinwurf von Trondheim entfernt). Am ersten Tag haben wir
eine wunderschöne Wanderung gemacht. Je höher wir kamen desto
winterlicher wurde es. Danach sind wir in der Studentenhütte des
Uni-Sportklubs eingekehrt. Dort gibt es jeden Sonntag um 15:00 ein
leckeres Essen und danach kann man dann den Berg mit vollem
Kugelbauch wieder runterkullern, oder so wie wir den Bus nehmen.
Unter der Woche hatte es dann geschneit, so dass wir am Sonntag
drauf eine ähnliche Tour gemacht haben, allerdings mit Skiern. Zwar
waren noch keine Loipen präpariert, es hat aber trotzdem sehr viel
Spaß gemacht. [Bilder]
22. November:
Neue Rubrik: HDR Wie zu am rechten Rand zu erkennen habe ich mich
dazu entschieden einen neuen Menüpunkt einzufügen, HDR. Das steht
nicht für Herr der Ringe sondern für High Dynamic Range Fotografie.
HDR-Bilder haben einen deutlich höheres Kontrastverhältnis als
normale digitale Bilder. Dadurch ist auf den Bildern sowohl der
Vorder- als auch Hintergrund gut ausgeleuchtet. Der große
Dynamikumfang von HDR wird ermöglicht, indem zum Beispiel mehrere
Aufnahmen mit verschiedener Belichtung gemacht und danach
zusammengesetzt werden, wobei für jeden unterschiedlichen
Helligkeitsbereich des Bildes die optimal belichtete Version
verwendet wird, sodass Über- und Unterbelichtung stark reduziert
werden. Damit wird der Dynamikumfang von HDR-Bildern dem des
menschlichen Auges angenähert. [Bilder]
7. Oktober:
Der Herbst war da Jetzt wird es ernst. Der letzte Apfel hat soeben
den Baum verlassen. Noch hängen einige Blätter. Allerdings wird es
nun nicht mehr lange dauern bis die Herbststürme den Rest erledigt
haben und die Farbenpracht am Boden vergilbt. Der Herbst war
wirklich sehr schön dieses Jahr, was wohl unter anderem an den recht
knackigen Temperaturen gelegen hat. Ich habe daher mal einige
Herbstbilder zusammengestellt (siehe auch in den News vom 30.09.). [Bilder]
30. September:
Herbstausflug ins Innerdalen Ja, dies war wieder mal eine
Hüttentour. Zusammen mit Freunden bin ich ins Innerdalen gefahren,
welches eines der schönsten Täler Norwegens sein soll. Berühmt ist
es vor allem wegen seiner Berge und wird regelmäßig von Kletterern
besucht (das habe ich für nächstes Jahr auf dem Plan). Wir hatten
allerbestes Herbstwetter und konnten daher die wirklich wunderbaren
Herbstfarben genießen. Geschlafen haben wir diesmal nicht in den
eher robusten Hütten der Uni, sondern in in einer etwas
"luxuriöseren" vom norwegischen Wanderverein. Diese Hütten sind in
einem sehr engen Netz über Norwegen verteilt und laden zu
mehrtägigen Touren ein (alles zu seiner Zeit). Wie schon bei der
Kamtjønnkoia gab es auch diesmal wieder ohne Ende Lemminge zu sehen,
man muss wirklich aufpassen dass man nicht drauf tritt. Dieses Jahr
ist auf jeden Fall ein Lemmingjahr. [Bilder]
1. September:
Hüttentour zur Kamtjønnkoia mit Anja und Stefan Am ersten
Septemberwochenende hatte ich 2 Freunde aus Berlin zu besuch.
Trondheim war recht schnell abgehackt und daher ging es wie üblich
in die Berge auf eine Hüttentour, zur Kamtjønnkoia (1180m). Leider
wurde diese ein wenig beschwerlicher als sonst da es einige Tage
vorher geschneit hatte. Darauf waren wir absolut nicht vorbereitet.
Der größte Fehler war die späte Abfahrt in Trondheim, die wir
allerdings nur bedingt selbst zu verantworten hatten. Als wir dann
endlich aufbrachen dämmerte es bereits. Eigentlich ist das kein
Problem da wir Lampen dabei hatten und das Gelände offen und leicht
ist. Leider hatten wir nicht mit dem Schnee gerechnet. Der führte zu
einem deutlich höheren Wasserstand in dem Fluss, welchen wir queren
mussten. Als wir dieses Hindernis überwunden hatten, fühlten wir uns
auf der sicheren Seite. Aber des Unheil fing erst an. Nun mussten
wir uns durch den Schnee kämpfen, welcher schon knöchel- bis
knietief war. So war das Gehen, gerade mit einem schweren Rucksack,
eine Qua. Es wurde auch noch sehr kalt. Das Wasser in meiner
Trinkflasche fing an zu gefrieren. Allerdings hatten wir eine
wunderschöne klare Mondnacht. Leider konnten wir sie nicht so recht
genießen. Nach ca. 6 Stunden waren wir dann endlich an der Hütte (4
Stunden waren geplant). Als diese dann endlich warm wurde kam auch
der Spaß wieder zurück. Als ich dann nach einer kurzen Party mit
Schlager und Gesang noch ein Bild von der Mondnacht machen wollte
ging schon die Sonne auf und es war taghell draußen (wir hatten die
Fensterläden zugelassen). Eigentlich wollten wir 2 Nächte bleiben.
Durch den vielen Schnee aber wurden alle Tourenpläne zunichte
gemacht und wir sind nachmittags wieder abgestiegen. Das dauerte nur
3 Stunden und verlief ohne Probleme da es massiv getaut hatte und
der Schnee dadurch sehr kompakt und Tragfähig war. Das sonst übliche
Hüttenfrühstück wurde dieses mal erfolgreich mit ". Es wurde auch noch sehr kalt. Das Wasser in meiner
Trinkflasche fing an zu gefrieren. Allerdings hatten wir eine
wunderschöne klare Mondnacht. Leider konnten wir sie nicht so recht
genießen. Nach ca. 6 Stunden waren wir dann endlich an der Hütte (4
Stunden waren geplant). Als diese dann endlich warm wurde kam auch
der Spaß wieder zurück. Als ich dann nach einer kurzen Party mit
Schlager und Gesang noch ein Bild von der Mondnacht machen wollte
ging schon die Sonne auf und es war taghell draußen (wir hatten die
Fensterläden zugelassen). Eigentlich wollten wir 2 Nächte bleiben.
Durch den vielen Schnee aber wurden alle Tourenpläne zunichte
gemacht und wir sind nachmittags wieder abgestiegen. Das dauerte nur
3 Stunden und verlief ohne Probleme da es massiv getaut hatte und
der Schnee dadurch sehr kompakt und Tragfähig war. Das sonst übliche
Hüttenfrühstück wurde dieses mal erfolgreich mit "baked Beans"
erweitert. [Bilder]
19. August:
Urlaub in China / Tibet. Gestern bin ich von meinem vierwöchigen
Urlaub in Tibet bzw, China zurückgekommen. Ich bin immer noch
erschlagen von der Rückreise (48h, 4 mal den Flieger wechseln). Es
war meine erste wirkliche Asienreise und ich muss sagen dass es
definitiv eine ganz andere Welt ist. Es gab keine größerer Probleme.
Hier eine Expresszusammenfassung: Bevor wir nach Tibet einreisen
konnten brauchten wir eine entsprechende Genehmigung. Diese zu
bekommen dauerte einige Tage, welche wir nutzen um uns China ein
wenig genauer anzusehen. Als es dann endlich nach Tibet ging waren
schon gute 1 1/2 Wochen rum. Am ersten Abend in Lhasa sind wir in
ein tibetisches Restaurant. Dort haben wir zufällig einen englisch
sprechenden Tibeter getroffen. Der hat uns seine Freunde vorgestellt
und wir haben zusammen ca. 35 Bier getrunken (kein Scherz). Nach
einigen Tagen in Lhasa zur Akklimatisierung (Stadtbummel, Besuch von
Tempeln und Klöstern in der näheren Umgebung) sind wir aufs Land
gefahren, zu einem anderen Kloster (liegt auf 4300 m). Dort haben
wir weiter 2 Tage verbracht und uns die Gegend angesehen. Dann sind
wir endlich auf unsere erste Wanderung. Die dauerte 4 ½ Tage, war
ca. 80 km lang und ging zwei Mal bis auf 5250 m. Dabei haben wir
tibetische Yakhirten kennen gelernt und ein Pferd für Hilfszwecke
gemietet (bis zum ersten Pass). Eigentlich wollten wir einen Yak
mieten, aber der Hirte meinte dass ein Yak zu störrische wäre und zu
viele Probleme macht. Der Hirte hat uns in sein Zelt eingeladen und
mit allerlei interessanten Esswaren vertraut gemacht. Auf dem Weg
zurück nach Lhasa mussten wir uns mehrere Male vor der Polizei
verstecken, weil wir nur eine Genehmigung für Lhasa und Umgebung
hatten. Für alles weitere bräuchte man eigentlich andere Papiere,
welche wir nicht hatten und die auch nicht so leicht zu bekommen
sind. Aber alles ging gut. Die letzten Tage sind wir an einen
wunderschönen See gefahren (auf 4700 m), welcher von vielen hohen
Bergen umgeben ist. Dort haben wir 4 Tage gezeltet und versucht
einen 5780 Meter hohen Berg zu besteigen. Ich hab’s leider nicht
ganz geschafft, unter anderem wegen der Höhe. Hätte keinen Sinn mehr
gemacht weiterzulaufen, ich hätte nach jeden 10 m Laufen eine Pause
machen müssen. Ich war total außer Atem. Das kann man sich kaum
vorstellen. Sonst war aber alles ok. Für die lokalen Nomaden waren
wir wie Fernsehen, aber daran waren wir ja schon gewöhnt. Jeden
Abend kamen einige an unser Zelt und haben mit uns geredet (Jesse
spricht ja ein wenig chinesisch) oder uns einfach nur angesehen oder
unsere Taschen durchsucht. War schon recht interessant. Am Ende
hatte ich noch einen Tag in Lhasa und bin Freitag morgen dort los
geflogen und ca. 48 Stunden später wieder in Trondheim gelandet.
Ansonsten wurden wir in China noch von einigen Hornissen
angefallen und ich wurde 4-mal gestochen, davon 2-mal am Kopf (hätte
die Haare wohl doch länger lassen sollen). Einige Mönche haben sich
einmal in unserem Hotelzimmer eingenistet und wollten unsere
Mobiltelefone sehen und fanden unsere Ausrüstung total spannend,
total technikfixiert die Jungs. Das Essen war fast immer super und
wir hatten keine Durchfallanfälle oder sonstige Infektionen. In dem
einen Ort gab es keine Toilette und man musste buchstäblich in den
Wald scheißen (der leider auch die lokale Müllkippe und Toilette
war). Es gibt zu viele Chinesen, vor allem in Tibet! Auch viel
Polizei und Armee. Die Luft war so trocken dass meine Nase oft
geblutet hat oder ich nachts aufgewacht bin mit total verkrusteten
Schleimhäuten. Es war wirklich schön Jesse mal wieder zu sehen und
wir haben jetzt die gleiche Frisur. Mein gesamtes Kopfhaar hat jetzt
die selbe Länge :o). Bilder sind noch in Arbeit. Einen kleinen
Vorgeschmack gibt es aber schon. [Bilder]
15. Juli:
Die Eltern waren da, und es war sogar sehr schön. Am ersten
Wochenende unternahmen wir eine Tagestour in die Minenstadt Røros.
Hier in Norwegen ist Røros sehr bekannt. Seit der Mitte des 17.
Jahrhunderts bis in die 70er Jahre wurde hier Kupfererz abgebaut.
Das historische, durch den Bergbau geprägte Stadtbild ist bis heute
weitgehend erhalten gebliebenen und zählt zum Weltkulturerbe der
UNESCO. Viele deutsche Ingenieure zog es in den ersten Jahrzehnten
nach Røros. Sie waren hier sehr willkommen da Norwegen keine eigene
Bergbautradition hatte. So kommt es dass man noch heute viele
deutsche fachliche Bezeichnungen in der norwegischen Sprache findet.
[Bilder]
Am zweiten Wochenende fuhren wir in die Berge, genauer gesagt den
Aursjøvegen entlang. Dieser ist eine recht spektakuläre Straße die
an einem Fjordende beginnt, sich dann recht schnell auf über 1000 m
schraubt, dort für eine weile bleibt und durch eine wunderschöne
Bergwelt führt um sich letztendlich in einem Paralleltal wieder auf
Meerheshöhe runterzuschrauben. Da oben hatte ich eine Hütte
organisiert (die gibt es ja in Norwegen überall), von der aus man
schöne Tagestouren machen konnte. Dabei habe ich viele schöne Gipfel
entdeckt die ich irgendwann mal mit Zelt und mehr Zeit erstürmen
möchte. [Bilder]
8. Mai:
Skitrip zur Dindalshytta und auf den Brattskarven Endlich ging's mal
wieder raus in die Natur. Eigentlich wollte ich mit Freunden zelten,
doch ein hartnäckiger Finne wollte unbedingt noch mal Ski fahren. Da
haben wir uns breitschlagen lassen und ich hab tatsächlich noch mal
die Bretter rausgeholt (kann man sich bei euch in D wahrscheinlich
gar nicht mehr vorstellen bei einer Hitzewelle nach der anderen...).
Das Ganze wurde kurz und knackig organisiert. Samstagnachmittag
ging's erst mit dem Auto ca. 100 km nach Süden in die Berge, dann
vom Parkplatz per pedes zur Hütte. Das war eine ordentliche
Schlepperei, so mit Skiern und all dem Essen. Zur Belohnung gab es
danach das beste Essen was ich bis jetzt auf so einem Trip genossen
habe. Zum Frühstück gab's natürlich wie immer Bacon & Eggs. Danach
wurden die Felle unter die Ski geschnallt und dann ging's ab, von
850 auf 1569 Meter. Der Vorteil eines späten Skiausflugs liegt
darin, dass man mit leichter Bekleidung hochgekrempelten Armen
losfahren kann. Mit zunehmender Höhe nahm der Vermummungsgrad
allerdings sehr deutlich zu. Im Gegensatz zu meinem ersten Skitrip
der mit meiner kleinen Verletzung endete hat es diesmal schon recht
gut geklappt und viel Spaß gemacht. Ich hatte zeitweise das Gefühl
doch schon mal Ski gefahren zu sein und ich konnte das alpine
Fahrverhalten anwenden. Je weiter runter wir kamen desto schwieriger
wurde es dann aber zusammenhängende Schneefetzen zu finden, was die
Navigation nicht gerade vereinfacht. Wie schon gesagt, es war ein
super Trip und so langsam lässt auch der Muskelkater wieder nach.
Montagabend konnte ich mich kaum bewegen. Nun ist die Skisaison aber
wirklich abgeschlossen und ich freue mich schon auf einige schöne
Ausflüge mit Zelt usw. [Bilder]
1. Mai:
Endlich kommt der Frühling Ich mußte mir ja nun lange genug die
tollen Geschichten über das Wetter in Deutschland anhören und alle
die Berichte über blühende Landschaften. Jetzt geht es hier auch
endlich los. Die Tage werden laaaang und man sieht wieder frisches
grün. Das ist kein Witz, erst jetzt fangen die Bäume an wieder
frisches Laub zu bekommen. Leider ist es immer noch recht kalt,
trotzdem ließ ich mich nicht davon abhalten wieder ein BBQ am ersten
Mai zu veranstalten. [Bilder]
18. März:
Trip zur Sonvasskoia Ich bin gerade von meinem bisher schönsten
Hüttentrip zurück gekommen. Ich war mit Kollegen übers Wochenende in
den Bergen. Das war toll. Wir hatten gute Schneebedingungen und von
Sonnenschein bis Hagelsturm war alles dabei was man sich so
vorstellen kann. Als die Sonne immer mal wieder raus kam hatten wir
einen schönen Blick über die Landschaft. Es sah wundervoll aus wie
der Wind Eiskristalle durch die Gegend blies. Eigentlich wollten wir
einen nahe gelegen Berg erklimmen, das ständig wechselnde Wetter hat
uns allerdings dazu veranlasst dieses Unterfangen aufs nächste Mal
zu verschieben. Leider konnte ich meine erst einmal benutzen
Tourenski noch nicht wieder einsetzten. Hab mir noch zu viele Sorgen
um meine Beinverletzung gemacht und mich daher für Schneeschuhe
entschieden. Wie man auf den Bildern erahnen kann, hat es damit nur
halb so viel Spaß gemacht. Die Stimmung und das Essen waren super.
Als Apatizer gab's Kaiserschmarrn, abends dann
Hähnchengeschnetzeltes mit Brokkoli und Reis. Zum Frühstück gab's
natürlich Bacon & Eggs und hier gibt's die [Bilder]
10. März:
Nepalesischer Abend Wie vielleicht schon mal erwähnt geht es in
Trondheim recht multikulturell zu (ok, natürlich kein Vergleich zu
Berlin...). Ich war mit einigen Kollegen zu einem Nepalesischen
Kulturabend, veranstaltet von der Nepalesischen Gesellschaft in
Trondheim. Es wurde gesungen, getanzt und natürlich auch gegessen.
Es war sehr schön und hat Appetit auf Rainers Trekkingtour nächstes
Jahr gemacht. [Bilder]
18. Februar:
Hüttentrip zur Vindlibua Endlich ist es soweit, ich kann meine
Tourenski ausprobieren. Voller Erwartungen geht es in die Berge. Am
Anfang war auch alles toll, auch wenn die Sonne nicht schien. Leider
wurden zum Ende des ersten Tages die Bedingungen immer schlechter.
Der Schnee war total vereist und ich war müde vom Trip. Meine
Skifahrfähigkeiten hatte ich glaube ich auch ein wenig überschätzt
und den Rucksack falsch gepackt. Dann passierte es auf der letzten
Abfahrt zur Hütte. Ich bin unglücklich gefallen und habe mir mit der
Stahlkante des rechten Skis mein linkes Bein aufgeschnitten. Hab
mich danach noch tapfer zur Hütte durchgeschlagen wo wir das Bein
dann verbunden haben. Die Wunde hätte auf jeden Fall genäht werden
müssen, aber was soll man machen, ging halt nicht. Das wird ne
schöne Narbe. Nachdem der erste Schock dann überwunden war hatten
wir einen schönen Abend mit lecker Spaghetti und Feuerzangenbowle.
Nachts fing es Gott sei Dank an zu schneien, so dass am nächsten Tag
die Schneeverhältnisse besser waren und ich gut zurückfahren könnte.
Die Nacht war sehr Beeindruckend. Wenn man draußen war konnte man
kein Geräusch hören, der Schnee hat alles geschluckt. Trotz der
kleinen Havarie war es ein super Trip!!! [Bilder
(aber Vorsicht, blutig!!!!)] [Video
vom Heilungsprozess]
2006

Juli: Eine Woche
Sommerurlaub mit Conny, Arne und Mika Letzten Sommer war ich eine
Woche mit Conny, Arne und Mika in Norwegen unterwegs. Bei bestem
Sommerwetter sind wir mit dem Mietwagen von Oslo in Richtung
Westküste aufgebrochen. Von dort ging es durch Fjordnorwegen und
übers Fjell bis nach Trondheim. Unter anderem haben wir einige super
Wanderungen gemacht sowie eine Gletschertour, mit Kanus den Fjord
erkundet und noch vieles mehr. Die Woche wurde mit einem zünftigen
BBQ am Trondheimfjord beendet. Wir hatten wirklich Glück mit dem
Wetter. Norwegen hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt. [Bilder]
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